│Wie wir das wundervolle Le Petit Bistrot im schönen Budapest fanden│

Da es für mich in ca. 3 Wochen wieder auf große Fahrt geht, wollte ich mich einfach schon mal im Gastrotipps geben üben. Ich werde bis Anfang Dezember unterwegs sein und hoffentlich wieder viele tolle Dinge sehen und erleben. Natürlich hab ich mir fest vorgenommen weiterhin ein paar Sachen zu posten und mir in den letzten Wochen noch ein kleines Archiv angelegt. Reichen wird es sicherlich nicht ganz, aber ich hoffe auf viele gute Restaurants, Bistros und Cafés von denen ich erzählen kann.

Nun kommen wir aber erstmal zu Budapest…

Zu allererst muss ich wirklich darauf hinweisen, dass Budapest eine unfassbar schöne Stadt ist und eine Reise mehr als Lohnenswert ist! Das letzte Mal, als ich in Budapest war, war ich ca. 14 Jahre jung und mit einer dieser Jugendreisen unterwegs. Was das für ein Spaß war…das werde ich aber nicht weiter erläutern. Dieses Mal war ich mit meiner Freundin Juliane von den Angelfrauen unterwegs und wir besuchten dort ein paar Freunde. Das ist natürlich mehr als praktisch, denn von wem bekommt man bessere Tipps durch die Stadt zu ziehen, als von einheimischen! Für uns sind diese Tipps absolut Überlebensnotwendig, denn Sehenswürdigkeiten und Tourimagneten sind überhaupt nicht unser Ding! Nein, wir mögen es lieber uns von der Stadt treiben und überraschen zu lassen.

Budapest-56Jeden Morgen sind wir in einem anderen Café frühstücken gewesen und eines Tages landeten wir im wundervollen Le Petit Bistrot in der Hajós Utca 26/B, direkt um die Ecke von unserem Quartier. Schnell bemerkt man hier an diesem, doch leicht verzauberten Ort, dass man die Arbeit hier nicht macht um Geld zu verdienen, sondern weil man lebt und liebt was man hier tut.

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Spätestens als die Besitzerin mit den Speisekarten kam, war es um uns geschehen…

LePetitCafe-13Ja, in diesen kleinen hübschen Büchlein rechts im Bild, war die Speisekarte drin. Ein paar Seiten waren tatsächlich handgeschrieben und wenn man Lust hatte, konnte man am Ende auf den vielen kleinen Seiten auch selber einen Eintrag hinterlassen. Sogar die Geschichte des Bistrots war darin geschrieben, und die geht so: Die Besitzer wollten das erste Mal in ihrem Leben fliegen und der erste Flug sollte sie nach Paris bringen. Dort angekommen waren sie überwältigt vom Flair, vom Essen, einfach von allem. So war die Idee des Le Petit Bistrot auch schnell geboren. Zurück in Budapest wurde nun wochenlang nach einem geeignetem Lokal gesucht und irgendwann hatten sie dieses hübsche Fleckchen Erde gefunden und steckten in jedes Detail viel Liebe und haben etwas wirklich Schönes geschaffen, sodass man sich ein wenig wie in Paris fühlt. Und da wir uns wie immer nicht so recht entscheiden konnten, was wir bestellen sollen, wählten wir 3 Gerichte und teilten dann alles.

LePetitCafe-5 LePetitCafe-4 LePetitCafe-1So gab es also ein Baguette mit Parmaschinken, Mozzarella, Rucola und Tomaten, einen Bacon-Käse-Dip mit hausgemachtem Brot und einen Palatschinken mit Aprikosenmarmelade. Hier wird wirklich absolut alles selbstgemacht, vom Brot bis zur Marmelade. Wirklich klasse! Und teuer ist es auch nicht, aber das ist es ja in Ungarn allgemein nicht wirklich. Nun mehr als ‚Ihr müsst unbedingt mal nach Budapest!‘ kann ich nicht sagen! Es lohnt sich! Und ein absolutes Muss ist natürlich auch die Markthalle, sie ist nicht umsonst eine der schönsten der Welt!

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LePetitCafe-14  LePetitCafe-11     Budapest-98 Budapest-97 Budapest-58Budapest-119Absolut verzaubert vom Le Petit Bistro und natürlich auch von Budapest wünsche ich noch einen wundervollen Tag!

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6 Kommentare zu “│Wie wir das wundervolle Le Petit Bistrot im schönen Budapest fanden│

  1. Hallo! Budapest ist SO schön! Und von Wien halt auch sehr praktisch zu erreichen;-) Ich war im Sommer dort – genial und im Winter auch (brrrr) aber sehr romantisch – LEIDER haben wir dieses Bistro nicht entdeckt – ein Grund wieder einmal unsere ungarischen Nachbarn zu besuchen;-) – wunderschöne Fotos!!! LG aus Wien Cornelia

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    • Hallo Cornelia,

      das ist definitiv ein Grund mal wieder rüber zu fahren. Es lohnt sich absolut. Und eigentlich ist die ganze Straße sogar ein kleines Highlight für sich =)

      Viele Grüße
      Claudi

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  2. Da wird mein Herz ganz warm, wenn ich sehe, dass sich jemand für Budapest begeistern kann 🙂 Ich liebe die Stadt sehr und fühle mich stets zu Hause (was ich als Halbungarin auch ein bisschen bin) . Zufälligerweise konnte ich dieses Jahr mal ein paar Tage mehr dort verbingen und habe auch darüber gebloggt, würde mich freuen, wenn du vorbeischaust 🙂 https://maretgrey.wordpress.com/2015/08/23/nostalgisches-budapest/

    LG, Maret

    Gefällt 1 Person

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