│Frühlingsgefühle und ein Rhabarberbarbarakuchen│

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Warum zählt der Gute eigentlich zur Art des „Gemeinen Rhabarbers“? Gute Frage… aber da geh ich definitiv nicht mit! Beim heutigen Einkauf lief er mir wieder über den Weg und bettelte mich an, ihn mitzunehmen – so landete er im Körbchen. Was ich mit ihm anstelle, wusste ich noch nicht, aber er musste unbedingt mit nach Hause kommen.

So saß ich nun auf dem Balkon und genoss die wunderbaren Sonnenstrahlen unseres wolkenfreien Tages und dachte über ihn nach… Marmelade? Limonade? Oder doch lieber ein Kuchen? Oder gar alles auf einmal? Kuchen! Eindeutig der Kuchen! Aber die Limonade klingt auch verlockend… na gut, die mache ich an einem anderen Tag.

Was ich brauche: Rhabarber ♦ Zucker ♦ Butter ♦ Vanilleschote ♦ Mehl ♦ Eier ♦
Salz ♦ Frischkäse ♦ Puderzucker

Also ab in die Küche und ran an den Teig: locker, luftig, lecker soll er werden. Aber vorher wusch, putzte und schälte ich 250g des köstlichen Rhabarbers. Anschließend würfelte ich ihn und bestäubte ihn mit etwas Mehl und einem EL Zucker, kurz umgerührt und zur Seite gestellt, wartet er auf seinen Einsatz. Für den Teig landeten 125g Butter und 125g Zucker sowie das Mark einer Vanilleschote in der Schüssel und wurden fein schaumig geschlagen. Dazu gesellten sich die Eigelbe von 3 Eiern und ein halbes Päckchen Backpulver. Lange genug gerührt folgten nun 175g Mehl und ein guter Schuss Milch. Dann gab ich die Würfel des Rhabarbers hinzu. Das Eiweiß schlug ich mit einer Prise Salz zu einem lockeren Eischnee und hob ihn unter den leckeren Teig. Eine mit Backpapier eingekleidete Kastenform sollte das Bett für den wunderbaren Kuchen werden – also hinein mit dem Teig und ab in den auf 180°C/Umluft vorgeheizten Backofen und dann 1 Stunde warten…. warten? Warum warten? Ich setze noch einen drauf und mache ein köstliches Frosting dazu. 125g Butter und 200g Frischkäse [Doppelrahmstufe natürlich] mit einer ganzen Menge Puderzucker fein cremig gerührt.

Tick Tack Tick Tack, Ring Ring Ring… die Zeit ist um. Der köstlich duftende Kuchen kommt aus dem Ofen [Stäbchenprobe nicht vergessen] und muss nun einen Moment abkühlen, bevor er gestürzt wird und vollständig auskühlt. Als es endlich soweit war, gab ich das Frosting rundherum um den Kuchen und sah zu, wie er für eine weitere Stunde im Kühlschrank verschwand… aber dann, aber jetzt, nun endlich! Noch schnell mit frischen Erdbeeren dekoriert, ab auf den Teller, auf die Gabel in den Mund mhmmmm… genießen!

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